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25.04.2018 Mittwoch Deutsche Seniorenmeisterschaften 2018

Das letzte Kräftemessen in Harsewinkel fand nicht im Becken statt. Sondern in der Mehrzweckhalle. Lange nach Mitternacht versuchten die Band und der DJ, uns müde zu spielen. Keine Chance. Erst das Ordnungsamt zog den Stecker. Und die Schwimmer teilten mit den Musikern noch die wirklich allerletzten Getränke.

Zusammen. Ein Zustand oder ein Gefühl, das über der Deutschen Seniorenmeisterschaft schwebte. Am Start, ein kurzer Blick nach rechts. In ein ernstes Gesicht. Puuuhh, bin ich aufgeregt. - Ich auch, furchtbar... - Alles Gute, hau rein! - Danke, Du auch!

Die Lage von Schwimmbad, Schule, Orga-Büro und Mensa: Perfekt. Alles in ein paar Minuten zu Fuß zu erreichen.

Mit im Becken als Rödelteam und als HelferInnen an allen Ecken und bis zum Ende der Abschlußfeier: Die jungen Sportler der Ortsgruppe, die genau wie einige Senioren / Masters in diesem Jahr im November noch zur Weltmeisterschaft nach Adelaide in Australien wollen.

Meine Einzelstarts waren am Freitagmorgen, weil ich in diesem Jahr zum ersten Mal zu der Gruppe der älteren Schwimmer gehörte. Kein Problem, mein Speller Team konnte dank eines Livetickers mitfiebern. Genau wie mein WM-Team aus Enningerloh. 50m Retten, 50m Retten mit Flossen und 100m Hindernis. Ergebnis: Zwei neue persönliche Bestzeiten und der dritte Platz! Ich freue mich riesig, immerhin wurden in meiner Altersklasse zwei neue deutsche Rekorde geschwommen.

Nachmittags schwamm die jüngere Gruppe mit Marion Altmann, Jörn Thiemann, Anke Kürpick, Sabrina Hohenhorst, Anna Linder, Juergen Wohlgemuth und Dorothee Strücker. Für Dorothee lief es auch richtig gut: Silber in der AK 45!

Samstag, Mannschaftswettkampf für unser Team in der Ak170 weiblich. Fünfter Platz nach der ersten Disziplin, der Puppenstaffel. Dann, ganz unerwartet: Erster Platz nach der Rettungsstaffel, eine andere Mannschaft hat Strafpunkte bekommen. Das große Zittern: Zu dem Zeitpunkt hatten wir schon die dritte Disziplin, die Gurtretterstaffel geschwommen. Schnell, aber als Zweite angekommen. Die nächsten Ergebnisse werden ausgehängt: Eine Disqualifikation bei einem anderen Team.

Bleibt noch die Hindernisstaffel. Sauber durchschwimmen, das ist der Plan. Dorothee startet. Silke kann mit einem kleinen Vorsprung auf die Strecke gehen. Marion haut richtig rein. Die Schlußschwimmerin von Duisburg-Homberg läßt mich leider ziemlich hinter sich. Und die große Frage bleibt: Reicht das???

Es reicht. Wir haben es tatsächlich geschafft und werden Deutsche Meister in der Ak 170w! Und können es kaum glauben. Die Jungs erreichen den siebten Platz in der Ak 140m, genau wie 2017 in Andernach.

Abends stehen wir ganz oben auf dem Treppchen. Und dann wird gefeiert. Mit Spelle. Und Enningerloh. Und Baunatal. Und Emsbüren. Und Bermatingen/Markdorf. Und Charlottenburg-Wilmersdorf. Und. Und. Und. Zusammen eben.

Fotos: Jörn Thiemann + Kilian Westkamp

 

Von: Steph Dittschar

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