02.10.2018 Dienstag Unsere Taucher in einem Bericht der Waldeckischen Landeszeitung

Foto: WLZ/Armin Haß

Die Baunataler Taucher Klaus Kessler-Pardun, Borris Mazurek und Frank Schröer sind auch als Einsatztaucher für den Katastrophenschutz des Landkreises unterwegs. Die Waldeckische Landeszeitung hat jetzt über den Ausbau der DLRG Wachstation Twistesee und das neue Einsatzfahrzeug berichtet:

Investitionen in mehr Sicherheit an den Seen

Der Ausbau der 37 Jahre alten DLRG-Wachstation und die Übergabe des neuen Tauchereinsatzfahrzeugs wurden zum Abschluss der außergewöhnlich langen Saison am Twistesee gefeiert.

150 000 Euro kostet das Tauchereinsatzfahrzeug, in dem vier Taucher Platz finden und zu Einsätzen im Kreisgebiet ausrücken können. Das Land finanziert das Fahrzeug, das im Rahmen des Katastrophenschutzes im Landkreis offiziell dem Kreisverband der DLRG bereitgestellt, aber bei der Ortsgruppe Bad Arolsen stationiert wird. Das Innenministerium trägt auch die Betriebskosten, wie der Landtagsabgeordnete Armin Schwarz erklärte.

Hier ist DLRG im Einsatz

Der Wagen passt jedoch nicht in die neu gebaute Garage und wird deswegen in einem angemieteten Gebäude in Wetterburg untergestellt, von wo es zu den Seen und sonstigen Gewässern gefahren werden kann.

Das Einsatzfahrzeug wird deswegen am Twistesee stationiert, weil dort die Ausbildung der Taucher für den Bereich des Landkreises betrieben wird. Die Einsätze führen zu allen drei Stauseen, aber auch zur Eder und anderen Gewässern, in denen Wassersport getrieben wird.

Hochwertige Ausstattung

Ein Teil der Taucher hat Anfahrwege zum Einsatz aus dem Bereich Paderborn und Kassel. Es sei schwierig, Interessierte aus dem Landkreis für die Ausbildung zu gewinnen erklärte Ulf Stracke. Derzeit stehen acht Taucher in Bereitschaft, die über die neuen Pager per Digitalfunk alarmiert werden.

Die hochwertige Ausrüstung des neuen Einsatzfahrzeugs trägt mit zu dem hohen Preis des Tauchereinsatzfahrzeugs bei. Neu ist zum Beispiel eine Vollgesichtsmaske mit Tauchertelefon. Die neuen Hebesäcke, die für die Bergung von schweren Gegenständen benötigt wird, können besser bedient werden. In zwei Jahren wird die DLRG mit einem neuen Boot ausgestattet.

Das kostet die Garage

Auch wenn die neue Garage nicht hoch genug für das neue Einsatzfahrzeug gebaut wurde, das neue Gebäude wird dennoch voll genutzt, wie Ortsgruppenvorsitzender Ulf Stracke betonte: Sowohl der neue Kleinbus als auch ein Boot können gut darin untergebracht werden. Zudem bietet die Dachterrasse sowohl den in der Saison an der Wachstation tätigen Ehrenamtlichen als auch Passanten einen Überblick über den See.

Für 98 000 Euro ist die neue Garage im Rahmen des von Bund und Land finanzierten Stadtumbaus West gebaut worden, wie Bürgermeister Jürgen van der Horst berichtet. Die Kosten liegen damit deutlich nieriger als die ursprünglich kalkulierte Summe von 125 000 Euro. Neben den 71 Prozent Fördermitteln steuerten die vier Nordwaldeck-Kommunen den Rest bei.

Bilanz des Supersommers

 Auf einen Supersommer blicken die in der DLRG-Wachstation am Twistesee eingesetzten Rettungsschwimmer zurück. Ulf Stracke, Vorsitzender der 170 Mitglieder starken Ortsgruppe Bad Arolsen, ist erleichtert dass es im Landkreis in der vergangenen Saison keinen Toten durch Ertrinken gab. 

In der DLRG-Gruppe Arolsen stehen insgesamt 30 Rettungsschwimmer bereit, um Dienst am Twistesee zu tun. In den Sommerferien in Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie an den Wochenenden mit starker Besucherfrequenz ist die Station am Westufer des Sees rund um die Uhr mit insgesamt drei Lebensrettern besetzt. 


 

 

Von: Armin Haß

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